Aus Papas Pflichtenheft: Steuererklärung einreichen

Für diesen Beitrag haben wir mit HP zusammengearbeitet.

Seit ich Familie habe, mache ich alles auf den letzten Drücker – denn ganz ehrlich: Meine Zeit ist schampar begrenzt. Mit meinem Vollzeitpensum sind plusminus acht Stunden meines Tages exklusive Arbeitsweg vordefiniert. Fahre ich endlich zuhause vor, erwartet mich nicht meine herausgeputzte Ehefrau und brave, ruhige Kinder wie in den 50er Jahren. Sondern freudige Kinder mit einem lauten «Papiiiii» schlingen ihre Ärmchen um meine Beine und wollen «spiiiile!!!».

Ich schaffe es knapp, meiner Frau das Zmittags-Tupperware, Kittel und Portemonnaie in die Hand zu drücken (welches sie gerne entgegennimmt, denn das ist quasi das Tauschgeschäft: Tupperware gegen Kinder), dann geht’s zum Spielen. Die Pflichten? Die sind nach Feierabend dran.

In unserem Haus gibt es eine Schublade.
Manchmal wage ich es kaum, sie zu öffnen. Denn darin stapeln sich die von meiner Ehefrau liebevoll deponierten, an den Finänzler des Hauses gerichteten Schreiben von Krankenkasse, Versicherung, Steueramt, etc..

Wann bitte soll ich diesen Papierkram erledigen?

Denn nach dem Spiiile gehts zum Ässseee und nach dem Ässseee geht’s zum Bädele und nach dem Bädele geht’s ins Bett. Und was dann vom Abend übrig bleibt, verdient es zuweilen kaum «Frei-Zeit» genannt zu werden. Nach solch einem Programm bin ich jeweils so am Arsch, dass ich ebenjenigen am liebsten einfach ins Bett befördern würde.

Ein Blick in das ‘Büro’ des Head of Controlling des Familienhaushalts. | Bilder: Vanessa Käser

Ich erhalte schon Mahnungen – schlicht, weil mir Kinder, Haushalt, unfreiwillige Gartenarbeiten, unfreiwillige Hausarbeiten, Besuche, Hochzeiten und Ferien dazwischen kamen.

Hätte mir Bünzlischweizer mit Hang zum Pedantismus in solchen Dingen, insbesondere mit der Ehre eines Betriebswirtschafters, gesagt, dass ich irgendwann so häbchläb meine Budgetbelange durchbringe. Mein damaliges Ich hätte in etwa so geschaut, wie ich heute schaue, wenn ich in die besagte Schublade gucke: Schockiert.

Mit der Zeit lernt man: Fristenverlängerungen sind gar keine so doofe Idee.

Irgendwann akzeptiert man: Fristenverlängerungen können einem viel ersparen. So ist denn auch der erste Schritt, den ich tue, wenn die Steuererklärung eintrifft die Beantragung der Fristenverlängerung. Und zwar auf das maximal herauszuzögernde Datum irgendwann Ende September. Dabei denke ich jeweils: «So habe ich noch lange Zeit.» Mit etwas Glück würde ich Zeit dafür finden im Frühling. Im Frühling hoffe ich auf Sommer. Im Sommer auf den Herbstanfang. So oder so. Die Deadline ist korrekt verschoben und verschafft Luft.

Aber auch Ignoranz. Aus den Augen aus dem Sinn.

Der Head of Controlling mit einem seiner drei Mitarbeitenden. K3, immer motiviert, seinen Papa bei der Buchhaltung und sonstigen anfallenden Pflichten tatkräftig zu unterstützen.
Und wo wir schon dabei sind. Ist K3 mal nicht abkömmlich, springt gerne auch K1 ein… | Bilder: Vanessa Käser

Es war Ende September, als ich einen Arbeitskollegen beiläufig fragte, was er denn am Weekend so vorhabe. Dessen leicht griesgrämige Antwort: «Steuererklärung ausfüllen.»

Mein Puls raste vom Weekendmodus in den Panikmodus.

Ich sehe das Wochenende vor mir. Die Kinder mit ihrem «Spiiileee» und «Papiiii». Meine Frau mit ihren Do-it-yourself-Projekten, die dann umgetauft werden in «Lets-do-it-together-Projekte». Die elenden Kartonschachteln und Abfallberge, bereit für die Fahrt zur Deponie, der Rasen, welcher zwei Zentimeter über Schwiegerpapas Deadline ist und dringend gemäht werden müsste. Der Sonntagsbesuch inklusive vorangehender Backorgie, bei der ich als Babysitter aller drei Kinder eingeteilt bin. Wo um Gottes Willen bringe ich da noch die Steuererklärung unter?

Ich schaffe es. Sonntag über Mittag. Geopfert habe ich meine geliebte Sonntagszeitung.

Doch wie’s so ist bei Dingen, die Last-Minute erledigt werden müssen. Wo der Flow ist, ist auch ein Stein. Ein Stolperstein.
Es waren nicht die Kinder, die mittels iPhone eine Viertelstunde länger Mittag machten. Es war nicht der PC, der kurz vor dem Speichern beschloss, zusammen zu brechen. Diesmal war’s der Drucker.

Wohlverstanden, DIES hier ist der neue Drucker. Hätte Papa C den früher schon gehabt, er hätte sich ein paar Schweissperlen erspart. Warum? Dazu mehr am Ende des Beitrags.

Obwohl nämlich die ganze Steuererklärungsprozedur online erledigt werden muss, bleibt der Kanton dabei: Die letzte Seite muss physisch ausgedruckt , unterschrieben und per Post eingeschickt werden. Ich schliesse alles an, lege Papier ein und warte. Das Papier wird eingezogen, es passiert was. Doch der Output ist in etwa ähnlich wie wenn die Kinder ihre Kartoffelstempel auf Papier drücken. Manchmal zuviel und manchmal zu wenig Farbe. In meinem Fall eher überall zu wenig. Insbesondere beim Strichcode. Ich überlege kurz, diesen mit Bleistift zu optimieren. Verwerfe diese Idee jedoch schnell wieder. Unterschreibe, packe die Seite ins A-Post Kuvert und düse in aller Eile zum nächstgelegenen Briefkasten. Immerhin. Fristgerecht.

Auf der Rückfahrt highfive ich mich innerlich. Superhero in the hood.

Als ich – zurück im Haus – die Tür öffne, bin ich bereit. Für den Besuch. Für die Kinder. Und vor allem: Für die Sonntagszeitung.

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So wird sich der Papablogger in Zukunft Stress ersparen

Immerhin etwas, woran Menschen mit vollen Terminkalendern nicht mehr denken müssen: Druckerpatronen.
Wäre nämlich die Steuererklärung noch dürftiger gedruckt gewesen, hätte der Stress, neue Patronen zu besorgen, neue Dimensionen erreicht. Wo um alles in der Welt findet man am Weekend Druckerpatronen?

Mit dem neuen Service HP Instant Ink – den auch Papa C inzwischen nutzt – kriegt man bei drohendem Leerstand die Patronen ohne eigenes Zutun (sprich ohne Stress) per Post zugeschickt. Bezahlt wird mittels Flatrate. Wenigdrucker wählen die kostenlose oder günstige, Häufigdrucker bezahlen rund sechs Franken im Monat. Für die leeren Patronen kriegt man das Recycling-Kuvert zum Retoursenden zugeschickt – ohne zusätzliche Frankiergebühr bezahlen zu müssen. Kündbar jederzeit.

Wer kann mitmachen? Alle, die einen Drucker mit Internetverbindung und eine gültige Bankverbindung haben. Tönt nicht nur einfach, ist es auch 🙂 Mehr Infos zu diesem fabelhaften Service findet ihr hier. Anmelden und mehr Zeit mit «Spiiile» verbringen!

 

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Drei Kinder hat er. Einen 100% Job. Und eine Hausfrau zuhause, die ihm den Laden schmeisst. Doch das tönt gemütlicher als es ist. Denn Papa C. ist engagierter Vollzeit-Vater. Und wenn er mal in Ruhe denn Müll raustragen kann, läuft das bereits unter Freizeit.

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