Ach, nur noch Eines – ein Anflug von Muttergefühlen

Dieser Beitrag über aufkeimende Muttergefühle entstand in Zusammenarbeit mit Lillydoo 

«Möchtest du ihn halten?»

Was für eine Frage! Natürlich.

Meine Freundin. In ihrem Arm, in eine warme Decke gehüllt, dieses klitzekleine Menschlein. Ihr drittes. Oh. Mein. Gott. Wie süss ist das denn bitte? Sie streckt mir das Häufchen Mensch entgegen. Ich bin überrascht, wie leicht er ist. Mein Junior wiegt inzwischen locker das Dreifache. Und: Es hat Platz auf einem Arm!

Ich ertappe mich dabei, wie ich am Köpfchen des frischen Erdenbürgers rieche. Dieser warme, süsse, unverdorbene Newbornduft. Herrlich!

Sind die wirklich so winzig??? Waren meine auch so?

Mein Sohn kam vor zehn Monaten zur Welt. Doch scheine ich mich nicht zu erinnern, dass auch er erst grad noch so ein Bündelchen Nichts war. Von dem kleinen Baby ist bei meinem Jungen nicht viel übrig geblieben, ausser vielleicht das zahnlose Lächeln. Er plappert, krabbelt, läuft, klettert überall hinauf ergo er  hält mich, neben seiner Schwester, ziemlich auf Trab. Er ist sicherlich immer noch «Jööööööhhh», aber niemals wie dieses kleine Geschöpf, das hier in den Armen meiner Freundin liegt. Ich krieg mich fast nicht mehr ein.

Und schon steigt dieses Kribbeln in mir auf. Und ich höre diese leise Stimme flüstern, irgendwo in mir drin: Noch eins! Noch eins!

Meine Hormone, die Muttergefühle. Eigentlich ist unsere Familienplanung abgeschlossen. Aber wenn ich mir das hübsche, schlafende Kindlein ansehe bin ich hin und weg. Mein Herz hüpft und mein Uterus und ich wünschen uns nur noch eines: Ein kleines, niedliches, EIGENES Baby!

«Würdest du mir ihn kurz wickeln, ich kann noch nicht aufstehen.»

Was für eine Frage! Natürlich.

Trotz meiner Erfahrung mit zwei Windelpupsern, komm ich mir im ersten Moment etwas unbeholfen vor. Ich erinnere mich an meinen allerersten Wickelversuch bei meiner Grossen. Und wie die Hebamme, alles genau beobachtend daneben stand. Ich war nervös als wäre ich an meiner Abschlussprüfung und die Hebamme, als Expertin, würde mir gleich mitteilen ob ich bestanden habe.

«Gratuliere Frau Iten, Sie haben das Fach ‘Wickeln von Neugeborenen’ knapp bestanden. Sie dürfen sich nun ‘Mutter’ nennen.»

Naja, lang ist’s her und Wickeln berherrsche ich inzwischen so gut, ich könnte glatt selbst als Expertin Prüflinge bewerten.

Schicke und hautfreundliche Lillydoo Windeln auch für Babys, die sich nicht mehr so brav wickeln lassen wie zarte Neugeborene… Bild: Vanessa Käser | bloomingrosephotography

Alles an diesem Neugeborenen ist munzig klein. Die klitzekleinen Füsschen mit den noch klitzekleineren Zehen dran, diese niedlichen Beinchen, dieses Froschbäuchlein. Die Händchen! Die Kleider! Die Windel! Alles so winzig und zerbrechlich.

Jetzt haben wir den Salat: Ich bin verliebt!

Und im Gegensatz zu meinem Wildfang, lässt er sich die Wickel-Prozedur im Halbschlaf mit angewinkelten Beinchen über sich ergehen. Kein Rausgewinde, kein Aufstehen, kein Gestrampel, kein Gemotze. Nein, er liegt dösend da und geniesst. Das trägt nicht dazu bei, den Uterus zum Schweigen zu bringen.

Noch eins, noch eins, noch eins!

So ein süsses, zartes, unbedarfes Baby.
Egal wie oft ich die letzten zehn Monate gesagt habe: «Nein Danke, zwei (B)Engel sind definitiv genug!»
Ich will nochmal so eins! Unbedingt! Sofort! Los! Muttergefühle im Dauertakt.

Zuhause dann die Ernüchterung.

Eigentlich müsste ich mich schon mit zwei Kids zwei- oder gar dreiteilen können. An jeder Hand ein Kind, das mich in eine andere Richtung zieht. Ich habe leider keine dritte Hand für ein drittes Kind, denke ich mir. Spätestens jetzt zweifle ich wieder an meiner Hals-über-Kopf-Baby-Verliebtheit!

Aber wer weiss… in zwei bis drei Jahren, wenn die Grosse meine Hand nicht mehr so oft braucht. Dann sieht das alles bestimmt wieder anders aus. Und Babies zum immer wieder Neuverlieben gibt’s bis dahin sicher auch genug.

Zwei Wickelkinder zuhause? Da verfliegen die Gefühle, jetzt gleich sofort nochmals ein Neugeborenes wickeln zu wollen, erstmal. Wie man so schön sagt: Eins nach dem andern. Bild: Vanessa Käser | bloomingrosephotography

Dieser Beitrag entstand im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit Lillydoo. Die wir richtig mögen, sowohl was das Design, wie auch den Inhalt angeht – wer wickeln muss – ob Neugeborenes oder nicht, kann sich das Testpaket von Lillydoo direkt nach Hause liefern lassen.

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