Sponsored Posts,

Tränen verdrückt bei «Une vie ailleurs»

Für euch angeschaut und für sehenswert befunden: Der Kinofilm «Une vie ailleurs» startet am Donnerstag in den Schweizer Kinos ((Wettbewerb für Tickets am Ende des Beitrags)).

«Une vie ailleurs» ist kein seichter Hollywood-Streifen. Zugleich aber auch kein todtrauriges Drama. Dass er einem, gerade als Mutter nahe geht, ist naheliegend. Die Geschichte eines entführten Kindes, einer verzweifelten Mutter und der Hoffnung auf eine glückliche Wiedervereinigung hat Potenzial für Taschentücher.

Der Film beginnt mit Sylvies Ankunft in Uruguay. Sie ist die Mutter von Felipe, den sie fünf Jahre lang nicht mehr gesehen hat. Denn ihr Ex und Vater von Felipe hat den gemeinsamen Sohn vor fünf Jahren aus Frankreich entführt. Seither lebt Felipe bei seiner Tante und seiner Grossmutter. Vor kurzem ist Sylvies Ex gestorben. Jetzt sieht sie ihre Chance gekommen.

Gemeinsam mit ihrem Helfer, dem Sozialarbeiter Mehdi, hat sie bei ihrer Reise nach Uruguay nur ein Ziel: Felipe zurück zu entführen.

Es liegt auf der Hand, dass ein solches Vorhaben grundsätzlich nie so umsetzbar ist, wie geplant.

Bald tauchen erste Schwierigkeiten auf und Sylvie, sowieso schon ein nervliches Wrack, versucht, cool zu bleiben und so rasch wie möglich Lösungen zu finden.

Sozialarbeiter Mehdi fällt im grossen Rückentführungsplan die Aufgabe zu, den kleinen Felipe ins Auto zu packen und an den Hafen zu fahren. Um dessen Vertrauen zu gewinnen, reist er in das kleine Dorf, wo Felipe wohnt und gibt sich als kinderliebender Tourist aus. Dabei erobert er nicht nur Felipes Herz, sondern auch das seiner Tante.

Seit fünf Jahren vermisst Sylvie (Isabelle Carré) ihren Sohn Felipe schmerzlich. Wird sie ihn wirklich wieder in den Armen halten?

Derweil sitzt Sylvie wie auf Nadeln zwei, drei Stunden entfernt in ihrem Hotelzimmer. Tagsüber versucht sie, alle Pannen in ihrem Masterplan auszubügeln, um die Rückentführung doch noch zu ermöglichen. Abends sieht sie sich auf ihrem Handy die täglichen Fotoupdates von Felipe an. Sie malt sich das Wiedersehen mit ihm aus. Die Freude, die er haben wird, wenn sie ihm ihre Arme entgegenstreckt. Als Mama fühle ich mit ihr mit. Als Zuschauerin weiss ich, wie unrealistisch ihre Vorstellungen sind.

Zudem wird Mehdi immer mehr bewusst, wie sehr Felipe in seinem neuen Leben verankert ist. Er beginnt, den Rückentführungsplan in Frage zu stellen. Dann schöpft auch noch die Grossmutter Verdacht. Spätestens ab da solltet ihr euch den Film selbst ansehen, statt dass wir hier alle Details spoilern. Es lohnt sich.

Ganz leise werden grosse Gefühle erzählt. Werden grosse Fragen gestellt: Was ist das Beste für das Kind? Sollte Sylvie gar auf ein Wiedersehen mit Felipe verzichten? Kann eine Mutter das überhaupt? – und die Frage, mit der die Grossmutter von mehreren Seiten konfrontiert wird: «Warum lässt du zu, dass das Kind ohne seine Mutter aufwächst?»

Wie sehr wünscht man sich ein Happyend. Überlegt fieberhaft, wie sich die Situation für alle Beteiligten noch irgendwie zum Guten wenden könnte. Eine einfache Lösung gibt es nicht. Glücklicherweise haben auch die Filmemacher darauf verzichtet.

Wie Sylvie sich entscheidet und ob sie überhaupt etwas zu einer Entscheidung ‚für‘ oder ‚gegen‘ Felipe beitragen kann, dürft ihr euch gerne im Kino anschauen. Wir haben die tolle Möglichkeit von Look Now, 2×2 Tickets zu verlosen.

Kommentiert hier oder auf unserer Facebookseite, warum ihr euch den Film «Une vie ailleurs» gerne anschauen wollt! Unter allen Kommentaren bis FR, 19. Mai 2017 um 23.00 Uhr, verlosen wir zwei mal zwei Kinotickets. Viel Glück!

 

Teilnahmebedingungen:
Teilnahmeberechtigt sind Personen mit Schweizer Wohnsitz. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung möglich. Der Gewinner wird auf Facebook bekannt gegeben.

Dieser Beitrag in Zusammenarbeit mit Look Now wiederspiegelt eins zu eins meine persönliche Meinung

0no comment

Autor

Hat nicht nur den Master in Psychologie. Sondern ist auch Master im Desaster, was ihr als Aufsichtsperson eines Vier-, einer Zweijährigen und eines Babys sehr gelegen kommt. War mal Journalistin in Zürich, jetzt ist sie freischaffende Mutter in Bern. Mehr zur Journalistin: autor.in | Mehr zum Lesen: moidame.ch

Leave a Reply




Instagram