Der Schlafsack im Pyjama-Pelz

Beinfreiheit ist nicht nur im Flugzeug ein Thema. Denn ich habe eine Tochter, die nichts so sehr verabscheut, wie Dinge, die sich im Schlaf um ihre Beine kuscheln. Konkret verhasst: Schlafsack oder Decke.

Dass sich ihre unbedeckten Beine im Halbschlaf um die Gitterstäbe ihres Bettchens winden, stört sie dabei nicht im geringsten. Und wenn, dann tönt es laut «Mamaaaa» und die Mama kommt und entwirrt Beine und Bettstäbe.

Dieses Bedürfnis nach Beinfreiheit ist so alt wie das Kind selbst.

All die Schlafsäcke, die es von K1 hätte nachtragen können, blieben in den Schachteln verstaut im Keller liegen. Die Bettdecke (extrawarm, gross genug, gute Qualität), die ich fürsorglich gekauft habe, liegt meist zusammengeknüllt am Bettende. Unbenutzt. Immerhin muss ich so weniger waschen…

Aber was bin ich an diesen Umständen verzweifelt.

Bereits an der geeigneten Ankleide für kühlere Nächte. Denn ein Pyjama alleine ist ab einer gewissen Jahreszeit schlicht zu wenig Stoff am Körper. Und regelmässig waren die Füsschen eizapfenkalt, wenn ich sie mitten in der Nacht im Halbschlaf unter die Decke zurück steckte. Nur um kurze Zeit später wieder freigestrampelt AUF statt unter der Decke zu liegen.

Kürzlich hat sich das schlafsackverweigernde, deckenhassende Kind eine Erkältung eingeholt. Weil es in einem kühlen Schlafraum (Ferienwohnung, Kälteeinbruch, schlechte Isolation, tja) das tat, was es immer tut: Abdecken.

Dieser Umstand traf sich mit dem glücklichen Zufall, dass ich in irgendeiner Mamigruppe auf Facebook ein Bild sah, das die Welt revolutionierte: Ein Schlafsack mit Füssen.

The real shit.

Dachte ich. In all meinen Mamajahren (ok, das sind nur vier, aber immerhin) habe ich noch nie von sowas gehört. Und in meinem Kopf zeichnete sich die Lösung für das Beinfreiheitsproblem ab. Denn dieses Ding liesse sich – so hoffte ich – als eine Art Pyjama verkaufen.

Alle Bilder: Vanessa Käser

Gesagt, bestellt.

Das Produkt kam, sah und siegte. Die Schlafsack im Pyjamapelz quasi. Nach ein, zwei Durchgängen (2.00 Uhr morgens: «Mama, use!!!») hat sich das Kind ans «zweite Pyjama» gewöhnt.

Und wenn man nach vier Jahren im Mamabusiness plötzlich ein Produkt entdeckt, das man bereits vor zwei Jahren hätte kennen müssen – dann ist dies eine ungesponserte Produktempfehlung wert.

Bestellt habe ich die beiden Füsschen-Schlafsäcke bei schlummersack.de – und wir sind mega happy, dürfen wir euch sogar ein Schlafsack (mit oder ohne Füsse) verschenken. In Form eines 40 Euro-Gutscheins für den Onlineshop. Reicht für Schlafsack und Porto. ((WETTBEWERB BEENDET))

Alle Mitmachbedingungen findet ihr auf unserem Facebook-Beitrag. Und ich hoffe, hiermit weiteren Eltern mit Kindern mit Beinfreiheitsbedürfnis gedient zu haben 🙂

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Hat nicht nur den Master in Psychologie. Sondern ist auch Master im Desaster, was ihr als Aufsichtsperson eines Vier-, einer Zweijährigen und eines Babys sehr gelegen kommt. War mal Journalistin in Zürich, jetzt ist sie freischaffende Mutter in Bern. Mehr zur Journalistin: autor.in

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