HelloFresh – Kochen wie ’ne Königin

Ich wollte doch einfach bloss ein Baby. Jetzt muss ich kochen. Und als wäre es nicht schon herausfordernd genug, nicht nur gesunde, sondern auch leckere – nein, mehr noch – kindgerechte Gerichte (die also entweder nach Nudeln oder nach Pommes schmecken) auf den Tisch zu zaubern. Nein. Man muss sie auch Tag für Tag auf den Tisch zaubern.

Reste wärmen – hach – das hat was von einem 5-Sterne-Deluxe-Mahl. Ansonsten fühlt man sich wie das Aschenbrödel, ehe sie den Prinzen traf.

Bei mir kommt zusätzlich noch die krankhafte Ausprägung dazu, bei einer Aufgabe nicht nur mit einem kleinen Finger, nicht nur mit einer ganzen Hand, sondern mit Haut, Haaren und allen Partikeln meines Seins in dieser versinken zu wollen. Ich leide an der Diagnose: Überambitioniertheit.

Ich will Bio. Ich will Fine Food. Das Beste von allem und mehr.

Hilfe.

Es liegt also in der Natur der Sache, dass ich mit meiner Art als Mutter ständig mit dem Kopf gegen Wände schmettere. Denn ich will Unmögliches meistern. Das Universum hat sich meines Hilfeschreis jedoch angenommen und mir ein Paket von HelloFresh vorbeigeschickt.

So ein Paket übernimmt einen grossen Teil meiner tagtäglichen Arbeit. Oder Hellofresh tut das.

Die sagen nicht nur was ich kochen kann, soll, muss, sondern besorgen auch die Zutaten. Und zwar Bio. Organisch. Umweltfreundlich. Und lecker.

Die «Schweinsmedaillons mit Hasselback-Kartoffeln» waren übrigens der Hammer. Das Rezept könnt ihr auf HelloFresh herunterladen – einfach auf das Bild klicken:

Die Vorteile:

  • Keine Verschwendereien! Zucchinis beispielsweise – von denen eigentlich keiner weiss, was man mit denen soll – verschimmeln nicht mehr in der hintersten Kühlschrankecke. Sie machen auf einmal Sinn. Sie werden plötzlich ästhetisch. Und yammy!
  • Also eben: Ästhetisch. Kreativ.
  • Und Yammy – jap, die Gerichte sind superlecker.
  • Und supergesund.
  • Und sogar die Kinder haben sie gern. Grosser Riesen-Pluspunkt!
  • Umweltfreundlich, weil: Die Verpackungsmaterialien kann man kostenlos an Hellofresh zurückschicken

Voller Magen, warmes Herz: Denn man isst gut und hat erst noch was für die Umwelt getan

Nachteile:

  • Man kocht, was man kriegt.
  • Die Kinder sind enttäuscht, wenn im Paket nur Essen und kein Spielzeug ist.
  • Man muss selbst kochen.

Zu vernachlässigen. Besser als Reste wärmen ist es allemal.

Und beim Kochen fühlt man sich wie Aschenbrödel – in der königlichen Variante nach dem «Happy End» natürlich.

 

Mirjam ist Mitgründerin von Mamas Unplugged und seit Herbst 2017 mit ihrer Familie auf Weltreise unterwegs. Mit Fahrrad, Zelt und Hund. Wer aktuelle Blogs von ihr lesen will, findet die auf www.familiemettler.ch

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